Aktuelle Nahrungsmittelskandale

„Es ist ein trauriges Kapitel menschlicher Geschichte, dass der Mensch sich so weit hat beeinflussen lassen, dass er der Nahrung umso mehr traut, je unnatürlicher und künstlicher sie ist, und dass er sich das Misstrauen zu allen Lebensmitteln, wie sie die Natur uns beschert, so fest hat einpflanzen lassen, dass er eher zugrunde geht, als diese Haltung aufzugeben.

Dass er dieses Misstrauen zur Schöpfung selbst nicht als Unrecht und widersinnig empfindet, ist ein Zeichen dafür, wie weit er sich durch ständige Fehlinformation seinen Instinkt hat nehmen lassen.“

Dr. Max Otto Bruker

Was macht ein Heilpraktiker? Wann geht man zum Heilpraktiker?

Oft erreichen mich Fragen, auch von Ärzten, was denn ein Heilpraktiker so alles macht und warum man überhaupt zum Heilpraktiker gehen sollte.

Ich möchte Ihnen gerne einen kurzen Überblick geben.

Heilpraktiker arbeiten, ähnlich wie Ärzte, mit den Patienten, die krank sind oder sich dauerhafte Gesundheit ( Prävention) wünschen. Dabei bedienen sich beide der Medizin, allerdings unterscheidet sich ihre Betrachtungsweise auf den Patienten. Der Heilpraktiker versucht, der Ursache der Krankheit auf die Spur zu kommen, um so das erneute Aufflammen einer Erkrankung zu verhindern und gänzliche Heilung zu erreichen. Dies kann er mit pflanzlichen, homöopathischen ( Globulis und Tinkturen), isotherapeutischen oder mikrobiologischen Arzneimitteln  erreichen. Gleichzeitig können auch noch manuelle Methoden (Chiropraktik, Osteopathie, Massage, Triggerpunkt Therapie) eingesetzt werden und die Nahrung des Patienten als Basis einer jeden Therapie optimiert werden. Viele Heilpraktiker mischen diese Therapiemethoden, jeder hat sein eigenes Vorgehen.

Ärzte therapieren in erster Linie die Symptome von Erkrankungen. Das geht meist sehr schnell, die Ursache wird dabei nicht mitbehandelt. Es kann zu erneuten Erkrankungen kommen.  In vielen Fällen ist es aber gut und sinnvoll, auch symptomatisch zu behandeln. Denken Sie an eine akute, sehr schwere bakterielle Lungenentzündung, die, um eine Heilung des Patienten zu erreichen, auch mit einer Antibiose behandelt werden sollte. Aber auch hier sollte die Ursache eine Rolle spielen und das ist dann wiederum die Domäne der Heilpraktiker.

Der Patient hat in der Regel beim Heilpraktiker Zeit, sein Anliegen ausführlich zu besprechen und mit dem Heilpraktiker die möglichen Therapiemethoden zu besprechen.

Die Kosten von Heilpraktikerleistungen werden von fast allen privaten Versicherungen ( je nach aufgeführter Leistung) und Zusatzversicherunegn übernommen, von den gesetzlichen Versicherungen bis auf wenige Ausnahmen jedoch noch nicht. Die Kosten sind jedoch meist überschaubar, die Abstände zwischen den einzelnen Terminen frei wählbar und bei Bedarf wird auch von vielen Therapeuten ein Kostenvoranschlag gemacht.

Ist der Heilpraktiker immer die letzte Anlaufstelle bei gesundheitlichen Fragen?

Ganz sicher nicht! Bei akuten Rückenproblemen, Schmerzen nach Bandscheibenvorfällen, rheumatischen Beschwerden, grippalen Infekten oder allen anderen akuten Erkrankungen kann der Heilpraktiker sinnvoll und effektiv helfen. Gerade für zeitaufwändige Ernährungsgespräche oder bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist der Gang zum Heilpraktiker eine gute Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie, die meist schnelle und anhaltende Besserung bewirken können als eine rein symptombezogene Therapie.

Bei Fragen zu Therapiemöglichkeiten zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

 

Ulrike Hinterberger